(27.08.2013, 09:00:00) Auf der gamescom kündigten Zenimax und Bethesda überraschend an, dass das MMORPG The Elder Scrolls Online ein klassisches Abo-Modell bekommen würde. Und das zu einer Zeit, in der immer mehr Free to Play-Spiele erscheinen.
Damit hatte keiner gerechnet. Das MMORPG The Elder Scrolls Online wird mit einem klassischen Abo-Modell erscheinen. Bei Veröffentlichung 2014 soll das Spiel regulär zum Verkaufspreis in den Handel kommen, wodurch Käufer 30 Tage kostenlos spielen dürfen. Jeder weitere Monat wird € 12,99 kosten. Eine überraschende Ankündigung, da man eigentlich damit gerechnet hatte, Zenimax und Bethesda würden mit der Zeit gehen und auf das derzeit erfolgreichere Free to Play-Geschäftsmodell setzen.
Doch die Entwickler sind der Meinung, dass sie nur mit einem Abo die Qualität und den nötigen Support liefern können, um die Kunden möglichst lange zu binden. Aber bereits jetzt ist der Unmut vieler Spieler über diese Entscheidung im Internet zu spüren. Während immer noch viele das Free to Play-Modell kategorisch ablehnen, da sie der Meinung sind, über einen längeren Zeitraum mehr Geld auszugeben, als bei einem Abo und weil sie befürchten, dass man im Itemshop Gegenstände kaufen kann, die einem unfaire Vorteile verschaffen könnten, wird nach einem Buy to Play-Modell verlangt, wie es Guild Wars 2 bietet. Das Online-Rollenspiel ist im Handel käuflich zu erwerben, kostet dann aber keine Monatsgebühren.
Ob es also wirklich eine gute Idee war, dass Bethesda und Zenimax mit The Elder Scrolls Online auf ein Abo setzen? Bestes Beispiel dafür, wie ein MMORPG mit hohem Qualitätsstandard als Abo nicht funktioniert hat, ist Star Wars: The Old Republic von Bioware. Hohe Produktionskosten, welche zum Teil durch die kinoähnliche Inszenierung des Spiels mit vollvertonten Gesprächen hervorgerufen wurden, hätten eigentlich für ein sehr gutes Spiel sprechen müssen, dazu noch die Star Wars-Lizenz, welche viele Fans anlockte. Und trotzdem sanken die Spielerzahlen schon drei Monate nach Veröffentlichung rapide, bis zu einem Punkt, an dem sich Bioware dazu gezwungen sah, das Spiel auf das Free to Play-Modell umzustellen.
Selbst Blizzard schließt es nicht mehr aus, World of Warcraft über kurz oder lang auf Free to Play umzustellen. Und das bei einem Spiel, welches trotz sinkender Spielerzahlen noch immer als erfolgreichstes Abo-MMORPG gilt. Es könnte sich also als Fehlentscheidung herausstellen, dass man bei The Elder Scrolls Online auf ein Abo-Modell setzt. Die Einstiegshürde durch die zusätzlichen monatlichen Kosten könnte einige Spieler davon abschrecken, sich das Spiel zuzulegen oder zumindest, ein Abo abzuschließen. Und selbst, wenn die Entwickler behaupten, hunderte Stunden an Spielzeit in das Hauptspiel integriert zu haben und an monatlichen Content-Updates zu arbeiten, Hardcore-MMORPG-Spieler hetzen durch die Inhalte, um schnellstmöglich das Endgame zu erreichen. Und auch andere Spieler möchten möglichst schnell das Ende des Contents erreichen, um so wenig Zusatzkosten wie möglich zu generieren.
Will The Elder Scrolls Online also mit Abo erfolgreich sein, müssen die Entwickler regelmäßig so viel Content liefern, dass zwischen den Updates für die Spieler kein Leerlauf entsteht. Dazu muss auch der Endgame-Content so motivierend sein, dass man langfristig daran teilnehmen möchte. Ob die PvP-Schlachten dies bewerkstelligen können, wird die Zeit zeigen.
Da das MMO neben dem Abo auch einen zusätzlichen Item-Shop bietet, in dem laut den Entwicklern aber nur Mode-Gegenstände und Services wie Umbenennungen der Charaktere gekauft werden können, gehen viele Spieler nun davon aus, dass man bereits einen Plan in der Schublade hat, das Spiel auf Free to Play umzustellen, sollten die Spielerzahlen drastisch nach unten gehen. Darüber sind viele sehr verärgert, da sie meinen, Bethesda und Zenimax würden nun mit dem Verkauf des Spiels und dem Abo zu Beginn so viel Geld von den Fans der The Elder Scrolls-Serie einnehmen wollen, um die Entwicklungskosten zu decken und das Spiel dann sowieso auf Free to Play umstellen, um nochmal mit einem Ingame-Shop abzukassieren.
Generell könnte man sagen, dass sich Zenimax und Bethesda keinen Gefallen damit getan haben, ein Abo-Modell für The Elder Scrolls Online anzukündigen. Zum einen scheint das Modell sowieso nicht mehr zeitgemäß zu sein, da es schon durch andere Geschäftsmodell abgelöst wurde und zum anderen sind die Fans sehr skeptisch und rechnen sowieso mit einer Umstellung auf Free to Play. Wie das Spiel sich letzten Endes schlagen wird, sehen wir 2014.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online spielt rund 1.000 Jahre vor den Ereignissen des RPGs The Elder Scrolls V: Skyrim. Die drei Fraktionen Daggerfall Covenant, Ebonheart Pact und Aldmeri Dominion befinden im Krieg miteinander und der King of Worms plant, mit dem Daedra-Lord Molag Bal das Reich zu unterwerfen.
Ihr erstellt euch einen Helden, entscheidet euch für eine Fraktion und erledigt Quests, kämpft gegen Monster, steigt in Dungeons hinab und verbessert euren Recken.
(12.07.2013, 13:21:00) Matt Firor, Game Director von The Elder Scrolls Online gab in einem Interview einen Hinweis darauf, dass das Spiel kein klassisches MMORPG werden könnte.
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