Fehlkäufe bei Spielen - wer kennts?
(12.01.2026, 15:04:50)
Ein Nutzer hat in einem Reddit-Thread die Community gefragt, welche Gaming-Käufe sie am meisten bereuen. Der Thread sammelt schnell zahlreiche Antworten und erinnert an einen berüchtigten Misserfolg von Google.
Spieler fragen, welchen Gaming-Kauf sie am meisten bereuen - Der oberste Kommentar erinnert an einen berüchtigten Fehlschlag von Google. Ein Reddit-Nutzer hat die Community gefragt, welche Vollpreis-Spiele sie später als Fehlkauf betrachten. Dieser Thread wurde innerhalb kürzester Zeit mit über 2.600 Kommentaren überschwemmt und zeigt ein breites Spektrum an Gründen für diese Enttäuschungen.
Ein Nutzer nannte Cyberpunk auf Google Stadia als seinen größten Fehlkauf, was besonders relevant ist, da Google seinen Streaming-Dienst Anfang 2023 eingestellt hat. Andere Spieler erwähnen technische Mängel bei Spielen wie Cities Skylines 2 oder das enttäuschende Spielerlebnis von Dragon Ball: Sparking! Zero.
Einen Fehlkauf zu vermeiden, ist einfach
Immerhin ist es auf Steam möglich, Dank einer sehr verbraucherfreundlichen Regelung, Spiele nach ein paar Stunden Spielzeit zurück zu geben und eine Erstattung des Kaufpreises zu erhalten. Das klingt erstmal kundenfreundlich, ist jedoch für Spielehersteller katastrophal. Einerseits werden Spielminuten hier wertlos "verschenkt", andererseits sind Rezensionen nach solchen Rückerstattungen oft negativ, was die Sichtbarkeit auf den Plattformen erschwert. Aus Sicht der Spieler sollte man diese Funktion nutzen, um Fehlkäufe zu vermeiden. Andererseits kann man sich auch durch rechtzeitige Information, z.B. durch das Schauen von Lets Plays davon überzeugen, ob das Spiel den eigenen Vorstellungen entspricht.
Eine andere Möglichkeit ist es, nicht vom Ende her zu denken, sondern am Beginn des Wunsches des Erwerbs. Welche Erwartungen habe ich an das neu erschienene Spiel und warum habe ich sie? Habe ich sie, weil ich Kindheitserinnerungen mit dem Brand verbinde? Dann wäre es evtl. eine Lösung, die alte, angestaubte Konsole noch einmal aus dem Keller zu holen und das Original aus der Kindheit erneut zu spielen. Damit vermeidet man in jedem Falle einen Fehlkauf und entdeckt eventuell noch andere Klassiker-Spiele wieder. Vielleicht zeigt es einem auch auf, wie sich Spiele in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben, und damit meine ich nicht die Grafik.
Am Ende braucht es doch nicht viel Spiel für ein wenig Zerstreuung und Unterhaltung. Und die findet man nicht nur bei den Neuerscheinungen.
Autor: Redaktion
