(23.03.2010, 16:34:36) In unserer Kolumne "Meine Meinung" werden Browsergames ganz subjektiv, frei von Anspruch auf Allgemeingültigkeit, getestet. Aber Achtung: Dabei wird keine Hand vor den Mund genommen! Heute geht es um das Fantasy-Rollenspiel Rageclaw.
Gameforge – auch Geldforge genannt – wird es nicht Leid, Spiele nach
bewährtem Muster auf den Markt zu werfen. Diesmal geht Rageclaw
an den Start, das zumindest optisch punktet. Und wie sieht’s
spielerisch aus?
Uh, brüllte der Ghul; komm in mein Lebenkuchenhaus, lockte die Hexe
Das 15-Minuten-Muster vieler Browserpsiele dürfte ja hinreichend
bekannt sein. Der Spieler vollführt irgendeine mehr oder weniger
sinnvolle Aktion und hat erst einmal eine Viertelstunde Ruhe.
Die Aktionen selbst sind mal wieder sehr übersichtlich gestaltet. Um
sich aufzuleveln, kraxelt Ihr entweder im Verfluchten Sumpf, auf den
Heulenden Gipfeln oder in der Grube des Blutes herum. Die beiden
ersteren sind bereits ab Level 2 bestreitbar. Ihr tötet Zombies, Ghule,
Eiswölfe oder Hexen und später höherwertige Gegner wie Drachen oder
Trolle. Ihr klaubt – egal, ob bei Sieg oder Niederlage – immer ein paar
Goldstücke auf, die Ihr wohlweislich in Eure Fähigkeiten investiert.
Krieger oder Magier haben es da einfach: der eine baut seine Stärke, der
andere seine Intelligenz aus. Beim Dieb sieht das schon anders aus:
dieser ist ein Allrounder und muss alle Attribute gleichzeitig bedienen,
da sie ihm alle von Nutzen sind. Bei der Attribut-Bezeichnung wird sich ebenfalls auf den bewährten
Einheitsbrei verlassen: Stärke, Geschick, Konstitution, Intelligenz und
Weisheit. Überraschungen sind also auch hier nicht zu erwarten.
Und wie sieht es bei den Aufträgen aus? Die wiederholen sich: wie
sollte es anders sein. Bringt einen Gegenstand von A nach B, kehrt
zurück und hört euch an, was für ein schmalbrüstiger Jüngling Ihr doch
seid. Danach werdet Ugr auf den Duell-Modus verwiesen. Habt Ihr einen
Auftrag, der sich immer in mehrere Unteraufträge gliedert,
abgefrühstückt, läuft ein Timer, der Euch eine weitere Stunde sperrt. Es
sei denn, Ihr opfert einen Premium-Rubin. Allerdings wird diese Funktion
beim Waffen- und Artefaktekauf eher hintergründig eingesetzt, da Ihr
beinahe gleichwertige Ausrüstung auch immer für „Spielgeld“ erhaltet.
Fazit
Während die Umgebung und auch die Artefakte liebevoll und detailreich
gestaltet sind, kann man das vom eigentlichen Konzept nicht behaupten.
Hier wurde mal wieder ein „Produkt“ auf den Markt geworfen, wie es in
derselben Ausführung dutzende Male besteht, ohne dem Ganzen eine neue
Facette zu verleihen. Ein paar grafische Details machen eben noch kein
gutes Spiel… Gameforge mag sich mit solchen, wiederholenden (und auch
noch storylosen) Abklatschen eigener Source-Codes für konkurrenzlos
halten, doch gottseidank haben das letzte Wort immer noch die Spieler.
Dieser Artikel wird durch Browserspielwelt zur Verfügung gestellt.
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