Heiko Hubertz wechselt in den Aufsichtsrat von Bigpoint - Onlinegames-Unternehmen baut 120 Stellen ab
(23.10.2012, 19:30:00) Die Gerüchte rund um Bigpoint haben sich bestätigt: 120 Arbeitsplätze werden abgebaut und Heiko Hubertz wird nicht länger CEO sein.
Gamesmarkt bestätigt nun, dass 120 Arbeitsplätze beim Hamburger Onlinegames-Unternehmen Bigpoint abgebaut werden müssen. Dabei fallen 40 Stellen am Standort San Francisco weg, wodurch das gesamte Entwicklerstudio aufgelöst wird. In Hamburg werden 80 Mitarbeiter entlassen. Die aktuelle und sich rasant verändernde Marktlage im Bereich der Browsergames mache diesen Schritt nötig.
Heiko Hubertz: "Da wir in den vergangenen Jahren große Erfolge hatten, haben wir entsprechend Personal aufgebaut, das wir heute allerdings angesichts der aktuellen Marktlage in dem Volumen nicht mehr benötigen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, diesen harten, aber notwendigen Schnitt vorzunehmen." Weiterhin sagt er: "Wir machen diesen harten Schnitt nicht, weil wir befürchten müßten, dass uns morgen die Liquidität ausginge, nein, tatsächlich sind wir in jedem Quartal profitabel gewesen. Aber wir realisieren nicht mehr dieses extreme Wachstum, was schlichtweg dem veränderten Markt geschuldet ist. Und an diese Entwicklung müssen wir uns anpassen - strukturell, aber auch personell. Browsergaming ist ganz klar unser Core-Geschäft, und zwar im Publishing-, Lizenz- und Entwicklungs-Bereich. Zugleich versuchen wir, mittels der beschriebenen Maßnahmen, der Konzentration oder Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen wieder einen stärkeren Wachstumskurs einzuschlagen."
Hubertz über seinen Wechsel vom Posten des CEOs in den Aufsichtsrat Anfang des kommenden Jahres: "Ich hatte diesen Schritt eigentlich schon vor einem Jahr geplant, mußte ihn aber aus verschiedenen Gründen aufschieben. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um den Wechsel zu vollziehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass ich Bigpoint in meiner künftigen Rolle als Executive Chairman viel mehr dienen und nutzen kann, als es jetzt der Fall ist, wo ich extrem in die täglichen Routinen eingebunden bin. Abgesehen davon ist es dann, ehrlich gesagt, auch für mein Privatleben relaxter." Er werde sich aber nicht aus dem Unternehmen zurückziehen: "Vielmehr werde ich ab Januar eine Art Controlling- bzw. Observer-Funktion ausüben und das Unternehmen mit Ideen und Strategien weiter steuern. Ich werde auch weiterhin ein Büro im Hamburger Firmensitz haben und mehrmals im Monat präsent sein."
Wer den neuen Posten des CEOs übernehmen wird, wurde noch nicht genannt; allerdings würde es geeignete Kandidaten geben.
Als weltweit führender Anbieter und Pionier im Segment der browserbasierten Online-Spiele (Browsergames) besteht unsere Vision darin, das Unmögliche möglich zu machen: Online-Spiele zu entwickeln, die rein über den Browser spielbar sind (also ohne Download oder Installation von einer CD) – und zwar in einer Qualität, die bisher nur Vollpreistiteln vorbehalten war. Denn durch den Einsatz neuer Technologien setzen wir immer neue Spielkonzepte um, die sich grafisch bereits heute an das Niveau von Konsolenspielen annähern – und die dennoch ohne Download spielbar sind. Zahlreiche Preise, u.a. die Auszeichnung als eines der 100 innovativsten Unternehmen Europas durch das Technologie-Magazin Red Herring (Red Herring Award 2007), der Ruban d'Honneur beim European Business Award 2009, die Prämierung von gleich zwei Bigpoint-Games (XBlaster und Seafight) mit dem Deutschen Entwicklerpreis 2006 als "Bestes Deutsches Browsergame"sowie die Auszeichnung des Spielportals Bigpoint.com in der Kategorie Web 2.0 durch den Innovationspreis 2007 der Initiative Mittelstand bestätigen unseren Erfolg. Seit ihrer Gründung ist die Bigpoint kontinuierlich gewachsen: Mit mehr als 600 Mitarbeitern, einem Portfolio von über 65 Online-Spielen und einer Verzigfachung des Umsatzes allein im letzten Jahr sind wir nicht nur national, sondern auch international auf Expansionskurs.
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