Mehr Unternehmen, weniger Beschäftigte: Deutsche Games-Branche erholt sich nur langsam

Mehr Unternehmen, weniger Beschäftigte: Deutsche Games-Branche erholt sich nur langsam

(24.04.2026, 08:38:18) Die deutsche Games-Branche zeigt nach einem Rückgang im Vorjahr ein leichtes Wachstum bei der Anzahl der Unternehmen, während die Beschäftigtenzahlen weiter sinken. Welche Faktoren tragen zu dieser langsamen Erholung bei?

Nach einem Rückgang im letzten Jahr zeigt sich ein leichtes Wachstum bei der Anzahl der Games-Unternehmen in Deutschland. Die Anzahl der Beschäftigten nimmt jedoch erneut ab. "Im globalen Marktumfeld steht Deutschland besser da als viele andere Länder. Dies ist unter anderem der erhöhten Förderung der Games-Branche und dem Gründungsstipendium 'Press Start' zu verdanken.", so die Experten. Es wurde ein umfassender Relaunch von gamesmap eingeleitet.

Berlin 23. April 2026 – Die deutsche Games-Branche erholt sich nur langsam von den Auswirkungen der internationalen Konsolidierungswelle und dem Hin und Her bei der Games-Förderung vor 2025. Nachdem im vergangenen Jahr erstmals seit langer Zeit die Anzahl der Games-Unternehmen und Beschäftigten rückläufig war, hat sich die Entwicklung in den vergangenen 12 Monaten nur zum Teil verbessert. So stieg die Anzahl der Unternehmen wieder leicht von 917 auf 956. Das entspricht einem Wachstum von 4 Prozent. Die Anzahl der Beschäftigten ging allerdings erneut zurück. So arbeiteten bei Games-Entwicklern und -Publishern zuletzt 12.235 Menschen, was einem Minus von 3 Prozent entspricht. Insgesamt sichert die Games-Branche weiterhin über 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Dazu zählen neben den Bereichen Entwicklung und Publishing beispielsweise auch Fachkräfte in Bildungseinrichtungen, Medien und im öffentlichen Sektor oder Handel. Das gab heute game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis der Daten von gamesmap.de in Zusammenarbeit mit Goldmedia bekannt.

„Die Lage für die deutschen Games-Unternehmen bleibt herausfordernd: Das zeigt sich besonders an der Beschäftigtenzahl, die zum zweiten Mal in Folge sinkt“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. 

„Mut macht dagegen die wieder steigende Anzahl von Unternehmen. In der globalen Marktkonsolidierung steht Deutschland damit besser da als viele andere Länder, was gerade auch der erhöhten Games-Förderung und dem Gründungsstipendium Press Start‘ zu verdanken ist. Mit diesen Maßnahmen und der angekündigten Umsetzung einer steuerlichen Games-Förderung setzt die Bundesregierung wichtige Wachstumsimpulse und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit für den wichtigen Zukunftsfaktor Games.”

Der Beitrag Mehr Unternehmen, weniger Beschäftigte: Deutsche Games-Branche erholt sich nur langsam erschien zuerst auf game.

Quelle: Pressemitteilung


Autor: Redaktion

Teilen