Politische Forderungen des game-Verbands für die gamescom 2026

(06.08.2026, 15:30:06) Anlässlich der bevorstehenden gamescom 2026 hat der game-Verband eine Erklärung veröffentlicht, die politische Forderungen für die Nutzung von Games als kulturelle, technologische und wirtschaftliche Kraft aufstellt. Die gamescom, das weltgrößte Spiele-Event, bietet die Bühne, um die Potenziale von Games zu stärken.

Anlässlich der gamescom 2026, die am 24. August startet, hat der game – Verband der deutschen Games-Branche die Erklärung „Lust auf Zukunft: Potenziale von Games nutzen“ veröffentlicht. Darin ruft der Verband Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, die kulturelle, technologische und wirtschaftliche Kraft von Games stärker zu nutzen sowie Deutschland und Europa als produzierenden Games-Standort international wettbewerbsfähiger aufzustellen. Rund 6 von 10 Menschen in Deutschland spielen Computer- und Videospiele, weltweit sind es über 3 Milliarden. Global werden mit Games mehr als 200 Milliarden US-Dollar pro Jahr umgesetzt. Hinzu kommt, dass die Games-Branche bei vielen technischen Innovationen führend ist, was sie zu einem wichtigen Baustein digitaler Souveränität macht. „Die gamescom macht es als weltgrößtes Games-Event auch in diesem Jahr wieder mehr als deutlich: Wir müssen die einmaligen Potenziale von Games und ihre kulturelle, wirtschaftliche und technologische Kraft noch viel stärker nutzen. Es muss Deutschlands und Europas Anspruch sein, als produzierender Games-Standort eine führende Rolle einzunehmen“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. 

„Dafür braucht es mehr Ambition, verlässliche politische Rahmenbedingungen, eine verhältnismäßige Regulierung und die stärkere Nutzung der einzigartigen Potenziale von Games für unsere Gesellschaft.“ Die Erklärung umfasst drei Themenfelder, die derzeit besonders entscheidend sind: Erstens gelte es, Deutschland und Europa als Games-Standort zu stärken – durch Gründungs- und Produktionsförderung, bessere Infrastruktur, Ausbildung und Fachkräfteeinwanderung sowie insbesondere die Umsetzung der angekündigten steuerlichen Förderung in Deutschland. Zweitens brauche es Vereinfachung statt eines Regelungsdschungels: Bewährte, auf Games zugeschnittene Jugendschutz-Systeme wie USK, PEGI und IARC sollten gestärkt statt durch konkurrierende Regulierung, etwa durch den Digital Fairness Act, geschwächt werden. 

Drittens gelte es, Games als Kraft für Gesellschaft und Demokratie zu nutzen. Beispielsweise zeigen Studien, dass Spielerinnen und Spieler ein größeres Vertrauen in Demokratie haben und stärker zu Engagement motivierbar sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Die Politische Erklärung zur gamescom 2026 „Lust auf Zukunft: Potenziale von Games nutzen“ kann hier heruntergeladen werden. Die gamescom ist das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele. Sie findet vom 26. bis 30. August 2026 statt. Für Fachbesuchende startet die gamescom bereits am 24. August mit der Entwicklerkonferenz gamescom dev; für alle anderen am 25. August mit der Eröffnungsshow gamescom Opening Night Live. Ergänzt wird sie über das Jahr verteilt mit der gamescom latam in São Paulo und der gamescom asia x Thailand Game Show in Bangkok. Die gamescom wird gemeinsam von der Koelnmesse und dem game-Verband der deutschen Games-Branche veranstaltet.


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Pressefoto von Felix Falk, Geschäftsführer des game, Foto © Dirk Mathesius

Autor: Redaktion

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